How to not give a fuck.

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Vielleicht klingt der Titel etwas seltsam und provokant, aber seien wir mal ehrlich: wir müssen öfter mal auf Sachen scheißen. Wenn du meinen letzten Post über Zeit Management gelesen hast, weißt du, dass du gar keine Zeit hast, um Zeit unnötig zu verschwenden.

Ich denke der härteste Part ist Nein zu sagen. Nein zu jemanden zu sagen, der dich um einen Gefallen bittet, der dich um Hilfe fragt oder der dich zu einer Feier einlädt, auf die du absolut keine Lust hast. Aber Nein zu sagen, bedeutet nicht automatisch, dass man ein Arschloch ist. Ich denke die Jahre zwischen dem 18 und 28 Lebensjahr sind perfekt, um einfach mal auf alles zu scheißen. Es ist die Zeit in der du keine Familie hast oder andere Verantwortungen, um die du dich kümmern musst. Es ist Zeit egoistisch zu sein und das zu machen, worauf du schon immer mal Lust hattest. Nach dem du deine Schule beendet hast geht es nur um dich. Also tu, was auch immer du zur Hölle machen möchtest.

Ich habe mich dazu entschieden nach Neuseeland zu gehen, aus dem einfachen Grund, dass es am Ende der Welt ist und man einfach nicht weiter weg von zu Hause sein kann. Ich habe bei einer fantastischen Familie gewohnt, unfassbar viele neue Menschen kennengelernt, bin nach Fiji geflogen, war in Kaikoura mit Delphinen schwimmen, haben einen Wal gesehen, Pinguine gestreichelt und eine sehr wütenden, hungrigen Kiwi beobachtet. Ich habe genau das gemacht, worauf ich in dem Moment Lust hatte. Ich habe das für mich gemacht, mein eigenes kleines Abenteuer, welches sich einfach richtig anfühlte. Ich bereue nicht eine einzige Sekunde und würde es, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken, wieder machen.

Nachdem ich dann zwei Jahre lang Kommunikationsdesign in Deutschland studiert habe, bin ich wieder umgezogen und zwar nach England. Ich wollte unbedingt meine Bachelor auf Englisch machen und jetzt hat es mir so gut gefallen, dass ich auch noch für den Master hiergeblieben bin. Ich habe Freunde und Familie zurück gelassen, mal wieder, um genau das zu tun was ich wollte. Denn ich habe, an diesem Punkt in meinem Leben, die Freiheit egoistisch zu sein und mir zu erlauben, dass zu tun was ich schon immer wollte. Ich bin 23 Jahre alt und habe Eltern, die mich bei allem unterstützen, eine beste Freundin die in Hamburg lebt und mich mal wieder hat gehen lassen und einfach so mit einer Fernfreundschaft lebt und ich habe mein Ein und Alles, der sehr geduldig darauf wartet, dass ich irgendwann wieder nach Hause zurückkehre. All diese fantastischen Menschen um mich herum geben mir die Möglichkeit, to not give a fuck.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Familie und Freunde und sie sind mir unglaublich wichtig, aber sie verstehen, dass ich bestimmte Dinge einfach tun muss um glücklich zu sein. Ich brauche die Freiheit, meine eigenen Erfahrungen machen zu dürfen. Ich sehe es als nicht selbstverständlich an, eine solche Unterstützung von zu Hause zu bekommen, denn es ist wirklich schwierig alleine zurechtzukommen, unabhängig zu sein und Verantwortung zu tragen.

Ich bin eine sehr hilfsbereite Person und opfere mich regelmäßig für anderen Menschen in meinem Umfeld auf, aber in den letzten Jahren habe ich gelernt in den richtigen Situationen Nein zu sagen. Nein zu Dingen, die mich herunterziehen, die mich unglücklich machen, die mich stressen oder sogar zu Menschen, die immer nur negativ sind oder mich einfach nur nerven. Das klingt ziemlich rücksichtslos, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Du beschützt dich nur selber, auf eine sehr elegante Art und Weise. Nein zu sagen heißt nicht, unhöflich zu sein, es heißt, dass du Prioritäten setzt und auf dich selbst aufpasst. Denn du bist die einzige Person mit der du dein ganzes Leben lang zusammenleben musst. Setze dich also an erster Stelle und mach das, was dich glücklich macht und scheiß auf alles andere. Das ist weder unhöflich, ein Arschloch sein noch egoistisch.

Es ist Selbstliebe.

x Rapha

Ps: das Buch: “The Life changing Magic of not giving a Fuck” kann ich wirklich nur empfehlen.

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Maybe the title sounds a bit strange, but let’s be honest: We really can’t give a fuck every single time. When you consider my latest blog post about time management, you must admit, there is not much time to actually waste your time.

I think the hardest part is to say no. Just to say no to someone who asks you for a favour, who needs your help or invites you to a dinner party you don’t want to go. However, saying no doesn’t mean you have to be an arsehole. I just think that the years between 18 and 28 are the years where you literally don’t have to give a fuck. It is that time, where you can be selfish and do whatever you want because it is all about you. You do not have a family you need to take care of and have probably no other significant responsibilities. After you finished school, it is just you. So do whatever the fuck you want to do.

I decided to go to New Zealand, for the simple reason that it is on the other side of the world and the furthest I can be away from home. I spent my time there with a lovely family, found new friends, travelled a lot, visited Fiji, were swimming with Dolphins in Kaikoura, saw a whale, pet penguins, saw a very hungry and angry kiwi and just did what I wanted. Moreover, I did it for me; it was my personal adventure because it felt right. I regret not a single second of this trip and would do it again, no matter what.

After spending two years back in Germany and studying Communication Design, I decided to go away again, this time to England. I wanted to do my Bachelor Degree, and then I stayed another year for my Master Degree. I left friends and family behind, again, and just did what I wanted to do. Because I can. Because I have the freedom right now, at this point in my life where I can allow myself to be selfish, and fulfil my dreams. I am 23 years old, I am lucky to have parents who support me whatever I decide to do, I have my best friend living in Hamburg who let me go again, and just deals with a long distance friendship and I have my one and only, patiently waiting for me to come back home. All these amazing people around me are giving me the opportunity to not give a fuck, without being an arsehole.

Don’t get me wrong; I really do care about my people and loved ones, it is just that they do understand that I need to do certain things to be happy and make my own life experiences. I consider myself as very lucky to have such a fantastic support at home, even though it is not always easy to stand up for yourself, dealing with problems without any advice and being independent and responsible for your own life.

I am a very helpful person and probably do a lot more for other people than I do for myself, but over the last couple of years, I have learnt to say no. No, to things that drag me down, that make me unhappy, that stress me out or even people, who just annoy me. It sounds crucial, but it is honestly not. You only nicely protect yourself. Saying no does not mean to be rude, it only means you set priorities and take care of yourself, because the only person you need to live with your whole life, is you. So put yourself first and do what makes you happy, and do not give a fuck. That is neither rude, being an arsehole, nor selfish.

It is called self-love.

x Rapha

Ps. I highly recommend the book “The Life Changing Magic of not Giving a Fuck“.

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